Termine

2026

 

Freitag, 4. September 2026, 18:00 Uhr | Bürgersaal Rathaus Erkner

Im historischen Bürgersaal des Rathauses Erkner, einst Sommerresidenz des Klavierbauers Carl Bechstein, begegnen sich an diesem Abend Werke voller emotionaler Tiefe, klanglicher Brillanz und poetischer Ausdruckskraft.

Das Programm führt durch sehr unterschiedliche musikalische Seelenlandschaften: von der existenziellen Intensität Dmitri Schostakowitschs über die märchenhafte Farbigkeit Pjotr Iljitsch Tschaikowskis bis zur kontemplativen Klangsprache des georgischen Komponisten Giya Kancheli. Den Abschluss bildet die große spätromantische Cellosonate von Sergei Rachmaninow - ein Werk von tiefer Sehnsucht, lyrischer Wärme und überwältigender emotionaler Intensität.

Programm: 

Dmitri Schostakowitsch (1906–1975)

Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll op. 40

  1. Allegro non troppo
  2. Allegro
  3. Largo
  4. Allegro

1934 komponiert, markiert diese Sonate einen besonderen Moment im Schaffen Schostakowitschs: Noch vor den massiven politischen Repressionen der Stalin-Zeit verbindet das Werk jugendliche Energie mit tiefer Innerlichkeit. Die Sonate verlangt beiden Instrumenten höchste Virtuosität ab und zeigt zugleich die intime dialogische Kraft der Kammermusik.

Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840–1893)

Nussknacker-Suite 

Bearbeitung für Klavier: Mikhail Pletnev (geb. 1957)

Mit seiner brillanten Klavierbearbeitung verwandelte Mikhail Pletnev Tschaikowskis weltberühmtes Ballett in ein pianistisch funkelndes Konzertstück. Die Musik bewahrt ihren märchenhaften Zauber, gewinnt am Klavier jedoch zusätzliche Virtuosität und kammermusikalische Transparenz.

Pause

Giya Kancheli (1935–2019)

Nach dem Weinen
für Violoncello solo

Kanchelis Musik lebt von Stille, langen Spannungsbögen und einer beinahe spirituellen Ausdruckskraft. Nach dem Weinen ist ein zutiefst kontemplatives Werk – eine musikalische Meditation über Erinnerung, Verlust und Hoffnung. Das Violoncello scheint hier fast wie eine menschliche Stimme zu sprechen.

Sergei Rachmaninow (1873–1943)

Sonate für Violoncello und Klavier g-Moll op. 19

  1. Lento – Allegro moderato
  2. Allegro scherzando
  3. Andante
  4. Allegro mosso

Die 1901 entstandene Cellosonate gehört zu den bedeutendsten Werken des romantischen Repertoires für Violoncello und Klavier. Nach einer persönlichen Krise fand Rachmaninow hier zu neuer schöpferischer Kraft. Weitgespannte Melodien, orchestrale Klangfülle und emotionale Intensität machen die Sonate zu einem Meisterwerk spätromantischer Kammermusik.

Künstler: 

Konstantin Manaev – Violoncello

Konstantin Manaev zählt zu den vielseitigsten Cellisten seiner Generation. Als Solist, Kammermusiker und künstlerischer Leiter verbindet er klassische Tradition mit programmatischer Neugier und innovativen Konzertformaten. Internationale Konzertengagements führten ihn auf bedeutende Bühnen Europas, Asiens und Nordamerikas.

Neben seiner solistischen Tätigkeit widmet er sich intensiv der Kammermusik und der Entwicklung neuer Konzertformate, unter anderem als künstlerischer Leiter des Romberg Festivals im Schloss Harkotten von Korff. Er spielt ein Violoncello von Johannes Theodorus Cuypers (1762). 

Mehr über den Künstler: 

www.konstantinmanaev.com

Dina Ivanova – Klavier

Dina Ivanova erhielt ihre Ausbildung an der Zentralen Musikschule und am Tschaikowski-Konservatorium in Moskau bei Alexander Mndojanz, bevor sie ihr Studium in Weimar bei Grigory Gruzman und später in Berlin bei Kirill Gerstein fortsetzte.

Sie ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe, darunter der 3. Preis und Publikumspreis beim Liszt-Wettbewerb Utrecht, der 2. Preis beim Liszt-Wettbewerb Weimar sowie der Grand Chopin Prize und 1. Preis beim Internationalen Chopin-Wettbewerb in Rom (2023). 2025 gewann sie den 2. Preis beim Sergio-Fiorentino-Wettbewerb in Novara.

Konzertengagements führten sie unter anderem in die Berliner Philharmonie, die Wigmore Hall und den Großen Saal des Moskauer Konservatoriums.

Eine besondere Verbindung zum heutigen Konzertort besteht durch ihre Förderung durch die Carl Bechstein Stiftung: 2021 erhielt Dina Ivanova ein Stipendium der Stiftung. Damit steht sie heute an einem Ort mit besonderer historischer Resonanz – auf einem Bechstein-Flügel, in einer ehemaligen Sommerresidenz Carl Bechsteins.

 

 

 

Wie sagt man: "Back to the Root" - Zurück zum Ursprung.
Nach drei Jahren JBE - Festival habe wir uns entschlossen, wieder unser "Jazz im Rathaus" zu veranstalten.
Auch in diesem Jahr gibt es ein Wiedersehen mit unserem Freund Alexander Blume.
Er bringt Max und Sina mit.
Das Konzert hat in diesem Jahr den Namen "Das besondere Bechstein-Konzert", denn der Geburtstag von Carl Bechstein jährt sich zum 200. Mal. Lasst Euch überraschen.
Karten können ab sofort in der Buchhandlung Wolff zum Preis von 20,00 € zzgl. VVK-Gebühr (3,00 €) gekauft werden
E-Mail: verein425@web.de
Ort: Bürgersaal Rathaus Erkner - Friedrichstraße 6-8
Datum: Sonntag, 27.09.2026
Zeit: 16:00 Uhr 
Einlass: 15:00 Uhr



 

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